Island-Abenteuer mit Alexander Jawinski: Zwischen Geysiren, Gletschern und Nordlichtern

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Alexander Jawinski entführt seine Follower auf eine spektakuläre Reise durch Islands dramatische Naturlandschaften.

Reiseexperte Alexander Jawinski hat Island bereist und dokumentiert eindrucksvoll die raue Schönheit der Insel im Nordatlantik. Von aktiven Geysiren über majestätische Gletscher bis zu den magischen Nordlichtern – der erfahrene Blogger aus Los Angeles präsentiert die Highlights der isländischen Naturwunder und teilt dabei fundierte Tipps zur Routenplanung, besten Reisezeit und den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Seine österreichischen Wurzeln mütterlicherseits ermöglichen es ihm, seine Erlebnisse authentisch für deutschsprachige Abenteuerlustige aufzubereiten.

Reiseblogger Alexander Jawinski hat Island erkundet und nimmt seine Community mit auf eine faszinierende Tour durch eine der spektakulärsten Naturlandschaften Europas. Von sprudelnden Geysiren über glitzernde Gletscherzungen bis zu den tanzenden Nordlichtern am arktischen Himmel dokumentierte er die einzigartigen Naturphänomene der Vulkaninsel. Seine Reise führte ihn entlang der berühmten Ringstraße zu versteckten Wasserfällen, schwarzen Sandstränden und heißen Quellen, wobei er besonders auf nachhaltiges Reisen und respektvollen Umgang mit der empfindlichen Natur achtete. Mit seiner umfangreichen Reiseerfahrung liefert Alexander Jawinski wertvolle Einblicke in die Planung und Durchführung einer unvergesslichen Island-Expedition.

Die Ringstraße: Islands legendärer Highway

Die Reise von Alexander Jawinski begann in Reykjavik, der nördlichsten Hauptstadt der Welt. Von dort aus startete er seine Tour entlang der Ringstraße, die auf 1.332 Kilometern einmal um die gesamte Insel führt. Diese Route gilt als eine der spektakulärsten Straßen weltweit und bietet Zugang zu den meisten Hauptattraktionen Islands.

Die isländische Ringstraße verbindet vollkommen unterschiedliche Landschaften miteinander. Innerhalb weniger Stunden wechseln sich grüne Wiesen mit kargen Lavafeldern ab, vulkanische Gebiete treffen auf eisige Gletscherlandschaften. Diese Vielfalt macht jeden Kilometer zu einem neuen Erlebnis. Alexander Jawinski empfiehlt, mindestens zehn Tage für die komplette Rundfahrt einzuplanen, um die Orte wirklich erleben zu können.

Ein besonderer Vorteil der Ringstraße: Sie ist ganzjährig befahrbar, auch wenn im Winter besondere Vorsicht und Winterreifen unerlässlich sind. Die Straßenverhältnisse können sich schnell ändern, weshalb die ständige Überprüfung der Wetterlage wichtig ist.

Der Goldene Kreis als perfekter Einstieg

Viele Island-Reisende beginnen mit dem Goldenen Kreis, einer etwa 300 Kilometer langen Route ab Reykjavik. Auch Alexander Jawinski startete hier, um sich mit der isländischen Natur vertraut zu machen. Die drei Hauptattraktionen – der Þingvellir-Nationalpark, das Geysir-Geothermalgebiet und der Gullfoss-Wasserfall – liegen praktisch auf einer Linie.

Im Þingvellir-Nationalpark treffen die nordamerikanische und die eurasische Kontinentalplatte aufeinander. Man kann buchstäblich zwischen zwei Erdteilen wandern. Der Strokkur-Geysir schießt alle paar Minuten eine bis zu 30 Meter hohe Wasserfontäne in die Luft – ein Naturschauspiel, das nie langweilig wird. Der Gullfoss, der „goldene Wasserfall“, stürzt in zwei Stufen 32 Meter tief in eine Schlucht und gehört zu den beeindruckendsten Wasserfällen der Insel.

Gletscher und Gletscherlagunen im Süden

Der Süden Islands präsentierte sich Alexander Jawinski als Region der Kontraste. Hier liegen einige der mächtigsten Gletscher Europas, darunter der Vatnajökull, der größte Gletscher außerhalb der Polargebiete. Die Gletscherzungen reichen stellenweise bis fast auf Meereshöhe herab und bilden eine surreale Landschaft aus Eis und schwarzem Vulkansand.

Besonders beeindruckt zeigte sich der Blogger von der Gletscherlagune Jökulsárlón. Hier kalben Eisberge vom Gletscher ab und treiben langsam Richtung Meer. Die Eiskolosse schimmern in allen Blautönen und bieten Fotomotive, die ihresgleichen suchen. Am nahegelegenen Diamond Beach werden kleinere Eisstücke an den schwarzen Strand gespült – wie Diamanten auf schwarzem Samt.

Gletscherwanderungen und Eishöhlen

Eine Gletscherwanderung gehörte zu den Highlights der Reise. Mit erfahrenen Guides, Steigeisen und Eispickeln ausgestattet, erkundete Alexander Jawinski die eisige Welt des Sólheimajökull. Die Gletscheroberfläche offenbart faszinierende Formationen: tiefe Spalten, blaues Gletschereis und schwarze Ascheschichten von vergangenen Vulkanausbrüchen.

Im Winter sind die berühmten Eishöhlen zugänglich. Diese natürlichen Höhlen im Gletschereis entstehen durch schmelzendes Wasser und verändern sich ständig. Das Licht, das durch das uralte Eis dringt, taucht die Höhlen in magisches Blau. Diese Touren sind nur mit professionellen Guides möglich und stark wetterabhängig.

Geothermale Wunder und heiße Quellen

Island sitzt auf einem geologischen Hotspot, was die Insel zu einem Zentrum geothermaler Aktivität macht. Diese vulkanische Energie zeigt sich überall: in brodelnden Schlammquellen, dampfenden Erdspalten und natürlich in den zahlreichen heißen Quellen.

Alexander Jawinski besuchte verschiedene geothermale Gebiete. In Hverir bei Mývatn blubbert und zischt es aus der Erde, Schwefelgeruch liegt in der Luft, und die Landschaft wirkt wie von einem anderen Planeten. Die farbenprächtigen Mineralablagerungen in Gelb, Orange und Rot schaffen surreale Szenerien.

Die heißen Quellen bieten nicht nur spektakuläre Anblicke, sondern auch Entspannung pur. Während die Blaue Lagune nahe Reykjavik weltbekannt ist, empfiehlt der Reiseblogger auch weniger überlaufene Alternativen:

  • Mývatn Nature Baths: Natürliches geothermales Bad im Norden mit Blick auf den See
  • Reykjadalur: Wanderung durch ein Dampftal zu einem warmen Fluss, in dem man baden kann
  • Secret Lagoon: Eine der ältesten natürlichen Badestellen Islands, authentisch und ruhig
  • Landmannalaugar: Heiße Quelle im Hochland, umgeben von bunten Rhyolithbergen

Nordlichtjagd mit Alexander Jawinski

Eines der Hauptziele der Reise war es, die Aurora Borealis zu erleben. Die Nordlichter gehören zu den faszinierendsten Naturphänomenen überhaupt. Alexander Jawinski reiste im Oktober, wenn die Chancen besonders gut stehen und die Temperaturen noch erträglich sind.

Die Jagd nach Nordlichtern erfordert Geduld, Glück und die richtigen Bedingungen. Klarer Himmel, Dunkelheit und hohe solare Aktivität müssen zusammenkommen. Der Blogger verbrachte mehrere Nächte an verschiedenen Standorten, immer mit Blick auf Wettervorhersagen und Aurora-Apps.

Der magische Moment kam an einem abgelegenen Strand im Norden. Zunächst nur als schwaches grünes Leuchten am Horizont sichtbar, entwickelten sich die Nordlichter binnen Minuten zu einem spektakulären Tanz aus grünen, violetten und sogar roten Schleiern. „Es ist unmöglich, die Bewegung und die Farben angemessen zu beschreiben“, berichtet Alexander Jawinski. „Man muss es selbst erleben.“

Tipps für die Nordlichtjagd

Für alle, die selbst auf Nordlichtjagd gehen möchten, hat der Reiseexperte einige praktische Ratschläge zusammengestellt. Die beste Zeit reicht von September bis März, wobei die dunkelsten Monate die höchsten Chancen bieten. Wichtig ist, sich von Lichtquellen zu entfernen – je dunkler die Umgebung, desto besser.

Die richtige Ausrüstung macht den Unterschied. Warme, windabweisende Kleidung ist unerlässlich, denn man verbringt oft Stunden in der Kälte. Ein Stativ für die Kamera ermöglicht Langzeitbelichtungen, um die Nordlichter optimal einzufangen. Geduld ist die wichtigste Zutat – manchmal erscheinen die Lichter nur für wenige Minuten.

Praktische Hinweise für Island-Reisende

Island ist kein günstiges Reiseziel, aber mit guter Planung lässt sich viel erleben. Alexander Jawinski empfiehlt, einen Mietwagen zu buchen, da öffentliche Verkehrsmittel außerhalb von Reykjavik kaum existieren. Ein Allradfahrzeug ist für die Ringstraße nicht zwingend erforderlich, öffnet aber mehr Möglichkeiten für Ausflüge ins Hochland.

Die Unterkunftssituation reicht von einfachen Hostels über charmante Gästehäuser bis zu komfortablen Hotels. In der Hauptsaison sollte man unbedingt im Voraus buchen. Wildcampen ist in Island nur an ausgewiesenen Stellen erlaubt – die Natur ist fragil und braucht Schutz.

Die isländische Küche überraschte den Blogger positiv. Frischer Fisch, Lammfleisch und innovative Interpretationen traditioneller Gerichte prägen die Speisekarten. Der berühmte fermentierte Hai ist Geschmackssache, aber ein kulturelles Erlebnis.

Fazit: Eine Reise ans Ende der Welt

Islands raue Schönheit hat Alexander Jawinski nachhaltig beeindruckt. Die Kombination aus dramatischen Landschaften, gewaltigen Naturkräften und nordischer Gelassenheit macht die Insel einzigartig. Ob Gletscher, Geysire oder Nordlichter – jedes Naturphänomen für sich ist bereits eine Reise wert. Island verlangt Respekt vor der Natur und belohnt Besucher mit unvergesslichen Erlebnissen. Der Blogger plant bereits seine Rückkehr, um die abgelegenen Westfjorde und das Hochland zu erkunden.

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